Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Traditionelle Chinesische Medizin: Mit jahrtausend altem Wissen behandeln

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) beruht auf ein 3000 Jahre altes medizinisches Verständnis und nimmt den Menschen als eine Einheit von Körper, Geist und Seele wahr. Mit diesem Hintergrund werden in der TCM verschiedene Therapieformen miteinander verbunden und aufeinander abgestimmt. Zu den bekanntesten TCM-Maßnahmen zählt die Akupunktur, welche sich in den vergangenen Jahren in der westlichen Medizin fest etablierte. Doch bedeutet die Traditionelle Chinesische Medizin weit mehr als Akupunktur und umfasst noch andere Therapieformen: 

  • Als wichtigste Anwendung in der TCM gilt die Chinesische Arzneimitteltherapie. Hierbei kommen überwiegend pflanzliche Stoffe zum Einsatz, sogenannte TCM-Kräuter. Daneben werden Mineralien und in seltenen Fällen auch tierische Bestandteile verarbeitet. Auf das Krankheitsbild passend abgestimmt, werden alle Bestandteile in Form von Auskochungen (Dekokten) zusammen gebracht. Der Sud besteht aus ca. 10 bis 12 dieser Substanzen und wird dem Patienten in verdünnter Form verabreicht. 
  • Bei der Akupunktur setzt der Arzt feinste Nadeln an bestimmte Punkte auf den Energieleitbahnen (Meridiane) des Körpers. Meridiane durchlaufen den gesamten Körper netzartig in verschiedenen Schichten. In bestimmter Kombination gesetzt, beeinflussen die Akupunkturnadeln die Krankheitszustände positiv.
    Als Sonderform der Akupunktur gilt die sogenannte Moxibustion. Dabei werden gepresste, auf Akupunkturnadeln gesteckte Kräuter abgebrannt.
    Ein anderer Heilerfolg wird durch bloße Annäherung der entstehenden Glut an die gesetzten Akupunkturnadeln erzielt. Mikroaderlässe und Schröpfanwendungen gehören ebenfalls zur Akupunktur- und Moxatherapie. In den letzten Jahren arbeiten TCM-Ärzte auch mit Elektrostimulation der gesetzten Nadeln sowie alternativ mit Laserakupunktur bei Nadelunverträglichkeiten.
  • Im Rahmen der TCM-Therapie stellen die Ärzte einen speziellen Ernährungsplan auf. Die Diätetik ist genau auf den Therapieplan abgestimmt und enthält Vorschläge einer vollwertigen, krankheitsbezogenen Ernährung.
  • Die Tuina-Therapie beinhaltet sechs Arten manueller Therapiemethoden wie Bindegewebsmassage, Reflexzonenmassage, Akupressur, Periost-Massage (Druckmassage auf Knochenregionen) und Chirotherapie. Abgeleitet von tui=schieben und na=ziehen, werden bei der Tuina-Therapie die Meridiane manuell bearbeitet und somit die Funktionsstörungen im Innern des Körpers heilsam beeinflusst. Angewendet wird die Therapie nur von in TCM ausgebildeten Ärzten mit einer speziellen orthopädischen Ausrichtung.
  • Als eine besondere Atem- und Bewegungstherapie wird QiGong in der TCM-Therapie präventiv angewandt. Als konzentrativ-meditative Entspannungstechnik wirkt QiGong unterstützend und rundet die TCM-Behandlung harmonisch ab.
Eine Behandlung mit Traditioneller Chinesischer Medizin ist bei folgenden Krankheitsbildern möglich:
    • Erkrankung des Stütz- und Bewegungsapparates
    • Erkrankungen der Atemwege
    • Funktionelle Schmerzzustände
    • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes
    • Herzkreislauferkrankungen
    • Hauterkrankungen
Für eine mögliche TCM-Behandlung der oben aufgeführten Krankheitsbilder erfolgt zunächst eine unverbindliche Anmeldung in der TCM-Klinik in Bad Kötzting, welche Sie mit uns absprechen. Nach eingehender Untersuchung entscheiden dann die dortigen Ärzte über Möglichkeiten und Dauer einer TCM-Therapie.

Interessieren Sie sich für eine Behandlung im Rahmen der Traditionellen Chinesischen Medizin und möchten Sie gerne mehr erfahren? Dann sprechen Sie uns bitte an.
 
Für erste Informationen steht Ihnen unser Team des Fachbereichs Krankenhaus gerne zur Verfügung:
Telefon: 06731 9474-413/ -414
 

Weitere Informationen zur TCM-Klinik in Bad Kötzting finden Sie unter: www.tcm-klinik-koetzting.de.